Mittwoch, 11. August 2010, 00:05 Uhr
20
Bin jetzt zwanzig. Seit 5 Minuten. Wie lustig.
Derbe viel ist passiert. Hab in letzter Zeit viele gehört, die sagen, es verändert sich selten soviel im Leben, wie wenn man auszieht. Neue Stadt, neue Leute, Studium.
An dem ist sicherlich was dran.
So viel, dass ich überlegt habe, es aufzuschreiben. Weil ich es mir nicht alles merken können werde. Das weiß ich jetzt schon. Merkwürdigerweise lag mein Blog die ganze Zeit auf Eis. Ich schrieb bereits (einige Einträge zuvor), das Leben habe Vorrang vor dessen Dokumentierung, das hat sich leider bewahrheitet.
Vielleicht schafft es mal wieder irgendein Gedanke an meiner Anspruchsmesslatte vorbei und landet hier auf diesem kleinen, unnötigen Blog dieser unendlichen Webweiten.
Freitag, 23. April 2010, 15:48 Uhr
H1
Seit meinem letzten Eintrag sind mirnichts dirauchnichts schon wieder drei Monate vorbei. Dieser soll für meine hochgeschätzen Leser kurz zusammenfassen und ist rein informativer Natur: Die Prüfungen hab ich diesmal nicht in den Sand gesetzt und von Stuttgart, Trossingen, Mannheim und Freiburg ein Platzangebot bekommen. Seit drei Wochen wohne und studiere ich in der Quadratestadt Mannheim. Mitten in der sogenannten "Metropolregion Rhein-Neckar". Bäm. Und seit heute hab ich in der Wohnung Internet und einen Telefonanschluss. Mehr dazu folgt. Doch jetzt muss ich los, Jazzklavierunterricht.
Dienstag, 19. Januar 2010, 22:18 Uhr
Jazz
Jazz, Leute, Jazz. Jazz ist wahre Musik. Jazz ist die Antwort auf alle Fragen. Jazz ist 42.
Sonntag, 10. Januar 2010, 12:55 Uhr
Fauxpas
Ich glaube, da prangt mein Name über dem Geschriebenen. Ich glaube, damit ist die Anonymität meines Blogs dahin. Ich glaube manchmal, dass ich sie bräuchte, um tiefer gehendes und oder persönliches schreiben zu können. Aber wer würde es dann lesen? Eine kleine Ansammlung ihrerseits anonymer Blogger? Schriebe ich nur, um Frust von der Seele zu reden, bräuchte ich das ja nicht im Internet zu tun, das ist richtig. Vor kurzem bekam ich einen dezenten Hinweis, einen meiner Sätze seiner Öffentlichkeit zu entledigen. Wenngleich "nicht so gemeint", gebe ich zu, dass er im Fall der Fälle pikanter Natur hätte sein können. Damit begrabe ich offiziell die unter dem Deckmantel der künstlerischen Freiheit betriebene Indiskretion, und entschuldige mich.
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Sonntag, 03. Januar 2010, 00:14 Uhr
Prost..
.. und ein gutes neues Jahr 2010! Ich hab gehört, bald fusionieren die Commerzbank und die Postbank zur Compostbank - ein Gerücht?
Ein neuer Boden, eine neue Frisur, ein neuer Lehrer für Jazz-Klavier, ein neuer Anlauf richtung Studium. Viel Neues in diesem Jahr, aber Eines wird sich nie ändern - man wird nie aus seiner Haut hinaus können. Man bleibt der, als der man geboren wurde und wird nie in den Kopf eines andern sehen können - außer man wird Chirurg. Wer nichts wird, wirt Wird. (Wo ist der Fehler? Der Gewinner erhält so viele Ferraris, wie er tragen kann.) Also, hochverehrte Besucher und Leser dieses höchst unwichtigen Blogs - Setzt eure Vorsätze um und genießt das euch geschenkte Leben - Zum Wohle.